Nach dem Eierskandal der vergangenen Woche, wo sich eine angeblich ökofreundliche Hühnerfarm als überfüllt und voller Mäuse herausgestellt hatte, haben am Freitag einige Isländer ihrem Ärger Luft gemacht und Eier als Wurfgeschosse benutzt. Allerdings hatten sie sich dafür die falsche Hauswand ausgesucht.
Sie liessen ihrer Empörung über den Ökoschwindel freien Lauf und warfen Eier gegen die Hauswände von Matís (Matvælarannsóknir Íslands), einem Forschungsinstitut für Nahrungsmittel und Biotechnologie, welches mit dem Skandal nichts zu tun hatte, wie RÚV berichtet.
Der Verbraucherärger war zwar deplaziert, aber auch verständlich. Die korrekte Adresse wäre jedoch MAST (Matvælastofnun) gewesen, die oberste Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsbehörde, welche den Verbraucher jahrelang über die haltlosen Zustände auf der Hühnerfarm nicht informiert hatte.






