Im Haus von Anna Sigríður Garðarsdóttir gibt es eine beeindruckende Sammlung von Erinnerungsstücken an Walt Disneys Zeichentrickfilm Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937).
Schneewittchen und Kristín. Aus Landinn.
Der Grund für das Interesse Annas und ihrer Geschwister am Film und vor allem an seiner Hauptfigur liegt darin, dass angenommen wird, der Zeichner von Schneewittchen sei von Annas Mutter Kristín Sölvadóttir inspiriert gewesen.
Kristín war vor langer Zeit mit Charlie Thorson verlobt, einem Kanadier isländischer Abstammung, der bei Disney als Zeichner und Entwickler von Charakteren arbeitete, berichtet ruv.is.
Das mit der Hochzeit klappte schlussendlich nicht, aber Charlie versprach Kristín, er würde sie unsterblich machen – was er mit seiner Schneewittchen-Darstellung geschafft hat.
Anna und ihre Geschwister sagen, der Zeichentrickfilm wecke in ihnen Erinnerungen an ihre Mutter, die sie als wunderschön und gutherzig beschreiben, eben ganz genau so wie die Prinzessin im Märchen.
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