Deutscher Tourist tödlich verunglückt Skip to content

Deutscher Tourist tödlich verunglückt

Ein deutscher Tourist, der mit seiner Frau Island besuchte, ist gestern bei Látrabjarg in den Westfjorden ums Leben gekommen. Wie mbl.is berichtete, fiel er beim Fotografieren von der Klippe ins Meer, aber Genaueres ist nicht bekannt.

Látrabjarg. Photo: Páll Kjartansson/Iceland Review

Látrabjarg ist der westlichste Teil Islands und berühmt für seine Schönheit und seine reiche Vogelwelt. Jedes Jahr besuchen viele Touristen die Klippe. Zum ersten Mal sei hier ein Tourist heruntergefallen, sagte Jónas Sigurdsson, Polizist im nahegelegenen Ort Patreksfjödur, der am Rettungsversuch teilgenommen hat.

In früheren Zeiten, als die Menschen in der Klippe Eier sammelten, waren Unfälle häufig und 1926 starben zwei Männer beim Abstieg.

Sigurdsson sagte, es sei schwierig festzustellen, was genau passiert sei. „Man muss immer vorsichtig sein, wenn man sich der Kante nähert. Die Papageientaucher könnten sie unterhöhlt haben.“ Man könne aber nicht sagen, ob die Kante nachgegeben habe.

Ein etwa 60 Mann starkes Rettungsteam kam zusätzlich zur Polizei an den Unfallort. Der Mann war ungefähr 150 Meter tief gestürzt. Ein Helikopter der Küstenwache und ein Rettungsboot aus Patreksfjödur kamen hinzu, konnten den Mann aber nur noch tot bergen.

Übersetzung: Bernhild Vögel

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