Der Ausbruch ist ganz in der Nähe eines beliebten Wanderweges Skip to content

Der Ausbruch ist ganz in der Nähe eines beliebten Wanderweges

Für die meisten ortskundigen Islandtouristen ist es besonders interessant, dass der Vulkanausbruch in der Nähe einiger der bekanntesten Ziele Islands passiert.

Die Karte zeigt den Ort des Ausbruchs rechts zwischen den Gletschern. Reykjavík befindet sich links davon.

Viele Touristen reisen nach Skógar wegen seines schönen Folkloremuseums und des spektakulären Wasserfalls Skógafoss. Beide sind ein ‘Muss’, wenn man den Süden Islands über die Strasse Nr. 1 erkundet.

Skógar Folkolore Museum. Foto: Páll Stefánsson/Iceland Review.

Andere wandern nach Thórsmörk, einer wundervollen Oase zwischen Bergen und Gletschern. Nicht ganz so viele Besucher wählen dafür den Weg über den Fimmvörduháls.

Viele Isländer gehen den Weg von Skógar nach Thórsmörk in der Mittsommernacht im Juni – ein wundervoller Wanderweg. Wenn Sie von Skógar hochlaufen, sehen Sie eine einzigartige Reihe von Wasserfällen der Skógaá, dem Fluss mit dem märchenhaften Wasserfall Skógafoss.

Skógafoss. Foto: Páll Stefánsson.

Kurz vorm Gipfel befinden sich zwei Hütten, eine eher spartanisch ausgerüstete Unterkunft des Ferdafélag Íslands, die andere etwas besser ausgestattete im Besitz von Útivist, beides isländischen Reiseclubs. Auf dieser Höhe ist man normalerweise schon im Schnee und kann beide Gletscher, den Eyjafjallajökull und den Mýrdalsjökull, gleichzeitig sehen.

Mýrdalsjökull. Foto: Páll Stefánsson.

Beides sind aktive Vulkane. Der Mýrdalsjökull brach zuletzt 1918 aus und verursachte eine gigantische Flut und grosse Schäden in Vík, einer kleinen Küstenstadt südlich des Gletschers. Eyjafjallajökull brach zuletzt 1821 aus, davor in 1612 und in 920.

Eyjafjallajökull. Foto: Páll Stefánsson.

Der Trip nach Thórsmörk würde Sie nun durch die derzeitige Eruption führen.

Man besteigt erst den blanken Berg für etwa eine Stunde, dann sieht man bereits das magisch-schöne Thórsmörk mit seinen ungewöhnlichen Felsformationen und der herrlichen Vegetation da liegen.

Dieser Teil Islands ist immer schon ein Anziehungspunkt für Alt und Jung gewesen, und unzählige Touristen aus dem In- und Ausland versuchen dort zu wandern so oft es geht – manche sogar mehrmals im Jahr.

Fimmvörduháls. Foto: Örvar Atli.

Der Reiseclub Útivist betreibt eine grosse Hütte in Thórsmörk am Ende des Fimmvörduháls-Weges. beiden Die Hüttenwarte erzählten, dass sie aus irgendeinem merkwürdigen Grund an diesem Wochenende die einzigen Menschen vor Ort gewesen seien.

„Aber wir waren Augenzeugen einer Sensation,“ sagte Hüttenwart Brynjólfur Sigurbjörnsson mbl.is.

Übersetzung: Dagmar Trodler.

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