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Brief an das britische Parlament

Auf Wunsch des isländischen Aussenministers Össur Skarphédinsson hat der isländische Botschafter Sverrir Haukur Gunnlaugsson in London letzte Woche ein Schreiben an alle Minister des Brisitschen Parlaments verschickt.

In diesem Brief geht es um die Reaktion Islands auf den Bericht des britischen Finanzausschusses, welcher im April veröffentlicht wurde und eine Analyse des Bankenkollaps in Island vergangenen Oktober zum Gegenstand hat.

Im Schreiben wird erklärt, dass Island die Schlussfolgerungen des Ausschusses unterstützt und das Einfrieren der Landsbanki Bank Anlagen durch das Anti-Terrorismus, Kriminalitäts- und Sicherheitsgesetz von 2001 ebenso als eine zu scharfe Massnahme ansieht.

„Die britische Regierung entwickelte sich bei der Offenlegung der finanziellen Turbulenzen in Island zu einem aktiven Teilnehmer, anstatt zu einem passiven Beobachter, was etwaige unvorsehbare Konsequenzen mit sich bringt“, heisst es auf der Website des isländischen Aussenministeriums.

In dem Schreiben wird auf die starke diplomatische Bindung zwischen Island und England eingegangen, die seit diesem Vorkommnis gefährdet ist, „die Isländer fühlen sich von ihren eigentlich nahe stehenden britischen Verbündeten als Terroristen gebrandmarkt“.

Doch wird in diesem Brief das Engagement Islands betont, in Zusammenarbeit mit britischen Behörden das Finanzsystem der Europäischen Union zu prüfen und zu erneuern.

Das Foto von Össur Skarphédinsson mit freundlicher Genehmigung des Aussenministeriums.

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