Brandung am Lagarfljót lässt neue Mündung versanden Skip to content

Brandung am Lagarfljót lässt neue Mündung versanden

Die neue Mündung, die der nationale Energieversorger Landsvirkjun am ostisländischen See Lagarfljót unterhalb des Gletscherflusses Jökulsá gegraben hatte, ist durch starke Brandung versandet, berichtet ruv.is.

Schlechtes Wetter und nordöstliche Winde hatten den Sand im See in Bewegung versetzt. Das Wasser suche sich nun alte Mündungen und drohe Weide- und Ackerland zu überfluten, erklärte der Projektmanager von Landsvirkjun, Helgi Jóhannesson. Sollte sich das Wetter bessern, werde man in einigen Wochen erneut versuchen, die neue Mündung zu öffnen. Andernfalls sei ein weiterer Versuch im Herbst geplant. Die Kosten werden auf 5 Mio. ISK geschätzt, liegen aber vermutlich höher.

Im vergangenen Jahr war Lagafljót als biologisch totes Gewässer in die Schlagzeilen geraten. Das Fischleben war durch die starke Brandung erstorben und weite Uferregionen und Nutzland waren in der Tauperiode überschwemmt worden. Als Ursache war die Flutsteuerung durch das Stauwerk Kárahnjúkarvirkjun im östlichen Hochland ermittelt worden.

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