Bombenanschlag auf Telekommunikationssystem Skip to content

Bombenanschlag auf Telekommunikationssystem

Am vergangenen Donnerstag ist ein Anschlag auf einen wichtiger Teil des Telekommunikationssystems von Reykjavík unternommen worden. Drei Gasbombem waren unter Fernmeldemasten in Öskjuhlíd in der Nähe des Metereologischen Institutes platziert und gingen frühmorgens los. Die dritte Bombe wurde intakt aufgefunden.

Die Polizei wurde über den Brand in den Kabeln von zwei Fernmeldemasten in Öskjuhlíd um 4:42 Uhr informiert. Die Masten gehören den Telekommunikationsgesellschaften Fjarski und Míla, berichtet mbl.is.

Das Feuer war leicht zu löschen, verursachte jedoch beträchtliche Schäden. So war das Signal für den TV-Kanal Stöd 2 und für die Telefongesellschaft Og Fjarskipi unterbrochen, aber es gab keine Störungen im Mobilfunknetz GSM.

Der Schaden war schnell repariert, berichtete Hrannar Pétursson, der Pressesprecher von Vodafone.

Die drei Masten tragen die Antennen von Síminn, Vodafone, Tetra, Landsvirkjun, Fjarski und Míla. Wenn sie zerstört worden wären, hätte das Mikrowellen- und das Mobilfunknetz ernsthafte Störungen erlitten. Die Kriminaltechnik der Hauptstadtregion untersuchte die Brandstätte.

Der Versuch das Telekommunikationssystem der Hauptstadt zu zerstören, wird als sehr schwerwiegend eingestuft. Es gibt noch keine Spur zu dem oder den Tätern, die Polizei nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 444-1000 entgegen.

Übersetzung: Bernhild Vögel.

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