Bohrloch auf Surtsey kollabiert Skip to content

Bohrloch auf Surtsey kollabiert

Ein Bohrloch auf der Insel Surtsey ist in der vergangenen Woche kollabiert, nachdem es gelungen war, 150 Meter in die Tiefe zu bohren. Ziel war es gewesen, 200 Meter tief zu bohren, berichtet RÚV.

Die von einem internationalen Expertenteam geleitete Bohraktion sollte ein einzigartiges Labor für die kommenden Jahrzehnte schaffen, um die bei einem Vulkanausbruch entstandene Insel und ihre Veränderungen zu untersuchen. Zwei Kanäle sollten gebohrt werden, eins davon wollte man als Labor nutzen.

In einem Facebookeintrag der Gruppe ist zu lesen, dass es immer noch Hoffnung gibt, beide Löcher vollenden zu können. Die Bohrarbeiten an dem zweiten Kanal haben bereits begonnen, dieser Kanal soll innerhalb der nächsten Tage 170 bis 180 Meter tief in die Erde reichen.

Die Insel Surtsey erhob sich im Jahr 1963 aus dem Meer. Sie liegt bei den Westmännerinseln vor der Südküste Islandss. Das 1,4 Quadratkilometer grosse Eiland ist von Beginn an ein Ort für wissenschaftliche Studien gewesen, nur wenige Wissenschaftler dürfen sich zeitgleich auf der Insel befinden, um Geologie und Pflanzenwelt zu erforschen.

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