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Bizarrer Vandalismus am Mývatn

In der Grjótagjá und am Hverfjall in der Nähe des nordisländischen Sees Mývatn sind Farbschmiereien entdeckt worden. Unbekannte haben mit einer Hochdruckfarbspritze unter anderem in 17 Meter langen Buchstaben das Wort „Crater“ auf den Berg aufgesprüht, berichtet ruv.is.

myvatnssveit-winter_psHverfjall. Foto: Páll Stefánsson/Iceland Review.

Hreiðar Hreiðarsson von der Polizeiwache in Húsavík bezeichnete die Vandalentat als bizarr. Der Täter habe einiges auf sich genommen, denn auf den Hverfjall besteige man nicht mal eben so, schon gar nicht mit solchem Gepäck, denn es galt ja, die Hochdruckspritze und einiges an Farbe zum Tatort zu transportieren.

Die Region sei derzeit von Touristen bevölkert und sicher habe der Maler für die wunderliche Aktion einige Stunden gebraucht.

Nach Aussage der Gästehausbetreiberin Ólöf Þ. Hallgrímsdóttir war der unter Naturschutze stehende Berg im Winter durch die Schneemassen nur schwer zugänglich, und beinahe täglich hätten Wanderer die Hilfe der Rettungsteams benötigt. Sie findet es bedauerlich, dass Leute im Land herumreisen und solche Freveltaten begehen.

Einer der Landbesitzer der Region bewies Humor: Jóhann Kristjánsson kündigte an, wenn der Täter sich stelle, würde man ihm das Vorrecht zugestehen, bei der Beseitigung der Malereien auf dem Berg zu helfen. Ein Proviantpaket werde natürlich gestellt.

DT

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