Birna ist möglicherweise ertrunken Skip to content

Birna ist möglicherweise ertrunken

Ungenannten Quellen zufolge ist Birna Brjánsdóttir ertrunken, berichtet RÚV. Die gleichen Quellen behaupten, die gefundenen Verletzungen deuteten auf Würgemale an ihrem Hals hin.

Die 20-Jährige war am 14. Januar in Reykjavík verschwunden, ihre Leiche wurde acht Tage später an einem Strand der Südküste gefunden. Ein Mordverdächtiger befindet sich noch in Untersuchungshaft.

Offizielle Autopsieergebnisse stehen noch aus, man glaubt jedoch nicht, dass sie die Schlussfolgerungen der Polizei verändern werden. Es wird auch für unwahrscheinlich gehalten, dass eine Waffe benutzt worden ist, so behauptet die Quelle. Birna ist möglicherweise in dem roten Kia Rio getötet worden, den der Mordverdächtige gemietet hatte.

Eine Recherche der Meeresströmungen und Winde an den fraglichen Mordtagen ergab, dass Birnas Körper aus dem Westen her auf den Leuchtturm Selvogsviti zu getrieben worden war, wo er an Land gespült wurde. Eine Suche durch Mitglieder der nationalen Rettungsorganisation am vergangenen Sonntag in der Region Vogsós hatte jedoch keine Ergebnisse zutage geführt.

Beim Tod durch Ertrinken gerät Wasser in die Lunge, eine vorläufige Autopsie hatte dies für Birna bestätigt.

Der Mordverdächtige ist auch heute nicht verhört worden. Polizeichef Grímur Grímsson wollte auch die letztendliche Todesursache nicht bestätigen. Die Polizei müsse noch entscheiden, ob sie weitere Informationen dazu veröffentliche.

Am vergangenen Donnerstag war die Untersuchungshaft für den Verdächtigen um zwei Wochen verlängert worden. Der Verteidiger hatte dagegen Einspruch erhoben, das Oberste Gericht hat die zweiwöchige Verlängerung heute bestätigt, berichtet RÚV.

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