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Bericht: Zu wenige Ärzte im Krankenhaus von Akureyri

By Iceland Review

In manchen Abteilungen des FSA, dem Krankenhaus von Akureyri, sind so wenige Ärzte beschäftigt, dass es die Sicherheit der Patienten gefährden könnte, wie eine neue Untersuchung der nationalen Aufsichtsbehörde ergab.

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Akureyri. Themenfoto: Páll Stefánsson.

Der Leiter des FSA, Thorvaldur Ingvarsson, sagte gegenüber Morgunbladid, die Schlussfolgerung sei unbegründet, er begrüsse aber ansonsten die Beurteilung der Kernkompetenzen des Krankenhauses.

„Es ist natürlich gewährleistet, dass die Sicherheit der Patienten gesichert ist. Ich nehme an, die nationalen Aufsichtsbehörde findet, es gäbe zu wenige Ärzte in jeder Fachrichtung, was der Patientensicherheit abträglich sein könnte, aber darauf gibt es nur eine Antwort: Wir nehmen keine Patienten auf, wenn deren Sicherheit nicht gewährleistet ist. Wenn das nicht möglich ist, überweisen wir sie nach Reykjavík”, erläuterte er.

„Es ist kein Geheimnis, dass wir gern mehr Mitarbeiter hätten, und das nicht erst seit gestern. Uns fehlen seit Jahren Ärzte, so lange, wie ich mich zurückerinnern kann”, fügte Ingvarsson hinzu.

Geldmangel sei nicht das eigentliche Problem; Spezialisten seien nicht interessiert an den ausgeschriebenen Positionen, genauso wie am Landspítali, dem Landeskrankenhaus in Reykjavík, und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens, erklärte Ingvarsson.

Islands Ärztlicher Gesundheitsdirektor Geir Gunnlaugsson bewertete die Angebote des FSA als gut und vielseitig, es seien Angebote, die in manchen Bereichen Spezialkenntnisse erforderten. Gleichzeitig stehe das Krankenhaus mit den Einrichtungen der Hauptstadt im Wettbewerb um Bewerber.

„Es ist eine schwierige Situation, aber ich vertraue darauf, dass sie sie in den Griff bekommen. Wir haben nie Beschwerden, Berichte über Fehler oder Klagen wegen solcher erhalten”, fügte Gunnlaugsson im Bericht der nationalen Aufsichtsbehörde hinzu.

Er ist aber besorgt wegen des Ärztemangels überall in Island. „Ich weiss nicht, wann die Schmerzgrenze erreicht sein wird, aber es ist wichtig, dass wir als Gemeinschaft uns darüber Gedanken machen”, schloss Gunnlaugsson.

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