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Bedenken wegen Staukraftwerk in den Westfjorden

Das isländische Planungsbüro ist der Ansicht, dass sich das geplante Staukraftwerk Hvalárvirkjun im Ólafsfjörður im nordwestfirdischen Árneshreppur negative auf das Aussehen und die Weite der Landschaft auswirkt, und dies trotz der geplanten Gegenmassnahmen, schreibt RÚV. Die Arbeitsgruppe des Energierahmenplans hatte das Kraftwerk in die Nutzungskategorie gesetzt und damit grünes Licht gegeben.

In der gestern veröffentlichten Begründung des Planungsbüros heisst es, dass die Bauwerke vor allem in unbewohntem Gebiet und in der unberührten Natur der Fjorde Ingólfsfjörður, Ófeigsfjörður und auf der Ófeigsfjarðarheiði entstehen sollen.

Geplant sind fünf Staudämme, vier Talsperren, Kanäle, Tunnel, Maschinenhäuser, Betriebsstrassen, Steinbrüche zur Materialgewinnung und künstliche Hügel.

Das betroffene Gebiet ist weitläufig, hier gibt es bekannte verlassene Höfe und riesige unbewohnte Ebenen, es reicht im Süden bis an die Steingrímsfjarðarheiði und im Norden bis an das Hornbjarg.

Nach Ansicht des Planungsbüros sind die Auswirkungen der Grossbaustellen auf das Vogelleben, die Wasserwelt der stehenden Gewässer auf der Ófeigsfjarðarheiði, sowie auf die Kulturdenkmäler in der Region ungewiss. Sie fordert eine genauere Prüfung, bevor eine Erlaubnis erteilt werden kann.

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