Bauarbeiter suchen Hilfe bei der Botschaft Skip to content

Bauarbeiter suchen Hilfe bei der Botschaft

By Iceland Review

Fünf der neun Personen aus dem Baugewerbe, die in der vergangenen Woche wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung und Geldwäsche in Untersuchungshaft genommen worden waren, befinden sich wieder auf freiem Fuss, berichtet RÚV.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt jedoch weiter. Nach Hausdurchsuchungen letzte Woche waren auch gestern drei Häuser auf Hinweise für kriminelle Vergehen untersucht worden

Einer der Freigelassenen war im Jahr 2009 wegen Menschenhandelns angeklagt und freigesprochen worden.

Unterdessen ist das Bauunternehmen Kraftbindingar weiter in den Fokus der Ermittlungen geraten. Etwa 20 ausländische Beschäftigte mussten am vergangenen Freitag Hilfe bei der polnischen Botschaft suchen, nachdem ihnen wegen unbezahlter Rechnungen der Strom in ihrer vom Unternehmen bereitgestellten Unterkunft abgedreht worden war. Der Botschaftsangehörige wandte sich an die Polizei, die ihn darüber informierte, dass Vertreter des Unternehmens festgenommen worden seien.

Ein Nachbar bezeichnete die Bauarbeiter als verschüchtert, hilflos und hungrig, er habe ihnen erst mal zu essen gegeben, berichtet RÚV.

Etwa 70 ausländische Bauarbeiter arbeiten bei dem Unternehmen. Die Polizei vermutet Fälle von Menschenhandel und untersucht, ob die Arbeiter eingeschüchtert wurden oder unter falschen Voraussetzungen ins Land gelockt worden sind.

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