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Bauarbeiten in Landmannalaugar

Ab dem ersten Mai werden in Landmannalaugar die ersten Bauarbeiten losgehen, geplant sind ein neuer Parkplatz für sieben Reisebusse und 75 PKW am Námakvísl, sowie ein neues Servicehaus für die Badegäste, welches auch das Aufsichtspersonal beherbergen soll, berichtet Vísir.

Ausserdem sollen die Holzwege zum heissen Bad verbessert werden, am Wasser selbst soll ein Wetterschutz mit Umkleide errichtet werden. Entsprechende Entwürfe, die seit dem Jahr 2014 in Arbeit waren, sind am Montag der Gemeindeleitung des Rangárþing ytra vorgelegt worden.

Im Jahr 2012 waren in Landmannalaugar 70.000 Besucher gezählt worden, seitdem hat sich die Zahl stetig erhöht. Die heisse Quellenoase im südlichen Hochland steht durch Übernutzung auf der roten Liste der Umweltagentur, sie gehört zum Naturschutzgebiet Fjallabak, welches seit dem Jahr 1979 unter Schutz steht. Die Umweltagentur ist für die grössten Teile der Region verantwortlich, ein Teil des Gebietes ist Volksland, wo der Bezirk Rangárþing ytra Rechte hält. Der neue Flächennutzungsplan, an dem nun gearbeitet wird, soll die Lasten des Massentourismus in der Region mindern und gleichzeitig die Serviceleistungen für Touristen verbessern. Damit sollen Image des berühmten Ortes und Störung durch den Menschen sich einigermassen die Waage halten.

Þorgils Torfi Jónsson, der Gemeindevorsteher des Rangárþing ytra, sagte Vísir gegenüber, er hoffe, dass dies erst der Anfang einer Verbesserung sei, das Gebiet sei auf der roten Liste und man hoffe, es dort wieder herunterzubekommen. Man dürfe da keine Zeit verschwenden. “Damit das möglich ist, muss Geld vom Staat kommen. Eine kleine Gemeinde schafft das nicht. Es könnte durchaus sein, dass man dort Eintritt verlangt, wir denken, der Ort könnte mit der Zeit finanziell unabhängig sein.”

Die Kosten der jetztigen Bauarbeiten trägt der Staat.

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