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Askja bleibt no-go Zone

Der Geologe Ármann Höskuldsson rät von einem Besuch am Krater des Vulkans Askja ab, wo sich in der vergangenen Woche ein massiver Erdrutsch ereignet hatte. Er möchte den Zugang zum See, der ein beliebtes touristisches Ziel ist, in diesem Sommer am liebsten sperren lassen.

Derzeit ist der Zutritt noch untersagt, doch die Lage soll Ende der Woche erneut geprüft werden. Ármann zufolge entsteht eine Flutwelle nach bereits einer Minute, damit käme jede Hilfe für Leute zu spät, die am Ufer des See befinden.

Vertreter des isländischen Wetterdienstes, der Universität und dem Zivilschutz haben sich gestern getroffen, um die Lage an der Askja zu beraten. Die Region soll weiter überwacht werden, man will überdies den Seeboden untersuchen und die Temperatur des abgegangenen Erdmaterials messen, sowie die Risse im Berg, um sicherzugehen, dass keine weiteren Erdrutsche stattfinden.

In der vergangenen Dienstagnacht war ein etwa ein Kilometer langes Stück vom Krater der Askja abgerutscht. 50 bis 60 Millionen Kubikmeter Land waren in den See gerutscht und hatten mehrere 50 Meter hohe Flutwellen verursacht. Niemand ist zu Schaden gekommen.

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