Armut auf dem Vormarsch in Island? Skip to content

Armut auf dem Vormarsch in Island?

Die alljährliche Spendenaktion der Wohltätigkeitsorganisation Mæðrastyrksnefnd (Unterstützungsfonds für Mütter) fand gestern in Fossháls in Reykjavík statt. Dort wurden Nahrungsgmittelspenden an notleidende Teile der Bevölkerung ausgegeben. Die ehrenamtlichen Helferinnen verzeichneten eine steigende Anzahl von Empfängern für die Spenden fest.

landspitali-hallgrimskirkja_domReykjavík. Foto: Dagbjört Oddný Matthíasdóttir.

„In diesem Jahr ist der Bedarf hoch und wir sehen nicht, dass sich die Zustände verbessern, eher im Gegenteil,“ sagte die Vorsitzende des Mæðrastyrksnefnd, Ragnhildur G. Guðmundsdóttir, dem Fréttablaðið.

Ragnhildur sieht einen Anstieg der Bedürftigkeit vor allem unter älteren Mitbürgern, jungen Menschen und kinderreichen Familien. „Diese Gruppen leben oft unter sehr eingeschränkten Bedingungen.“

„Wir haben seit November Spenden entgegengenommen, und wir haben mehr als 3000 Lebensmittelpakete als Spende kalkuliert,“ erklärt sie.

„Doch hinter jedem Päckchen stehen ja oft mehrere Empfänger, was bedeutet, dass die Zahl der Menschen, die unseren Service in Anspruch nimmt, weitaus höher ist.“

Mæðrastyrksnefnd wird von vielen Organisationen, Privatpersonen und Unternehmen unterstützt, und Ragnhildur ist dankbar für das große Vertrauen in die Arbeit der Wohltätigkeitsorganisation.

DT

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