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Altersarmutsfalle für Ausländer

Die Anzahl von älteren Mitbürgern die auf finanzielle Hilfe von der Stadt Reykjavík angewiesen sind, ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Insgesamt erhalten 43 ältere Mitbürger finanzielle Unterstützung, darunter befinden sich 18 ausländische Staatsangehörige, berichtet Fréttatíminn.

Heiða Björk Hilmisdóttir, Bürgervertreterin der Stadt Reykjavík, sagte, ein grosser Teil der auf Hilfe Angewiesenen sei einmal nach Island gekommen, um hier zu arbeiten und habe nur wenig oder keine Rentenansprüche im Land erworben.

“Das ist ganz klar eine Armutsfalle,” sagt Heiða Björg. Die ausgezahlte Summe falle geringer aus als eine Rente. “Wir möchten nicht, dass es noch mehr alte arme Menschen gibt. Wir machen uns Sorgen um die Wohlfahrt in diesem Bereich.”

Sie weist darauf hin, dass diese Unterstützung als begrenzte Lösung gedacht sei, aber diese Leute seien gekommen um bis zum Ende zu bleiben. “Es gibt auf dem Arbeitsmarkt derzeit keine Arbeitsmöglichkeiten für alte Menschen.”

Insgesamt sind dem Reykjavíker Seniorenrat 1400 alte verarmte Menschen in der Hauptstadt bekannt, sodass nur ein kleiner Teil derer, die mit Altersarmut kämpfen, auch Unterstützung beantragt. Heiða Björk sagt, es sei anzunehmen, dass es sich bei den 43 Personen sicher um die allerärmste Gruppe handle.

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