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Alarmierende Zahlen zu Vergewaltigung

Insgesamt 23 Frauen und ein Mann sind im vergangenen Jahr Opfer einer Vergewaltigung geworden wo es mehr als ein Täter gab, so die Zählung von Stígamót, dem Zentrum für die Opfer von sexuellen Missbrauch in Reykjavík.

policecar_psThemenfoto: Páll Stefánsson/Iceland Review.

Nach Ansicht von Pressesprecherin Guðrún Jónsdóttir ist dies eine neue und verstörende Rekordzahl. Die Zahl der Täter variierte je nach Fall zwischen zwei und vier.

Stígamót äußerte auch Sorge über die steigende Zahl von Vergewaltigungen unter Drogeneinfluß. Im Jahr 2012 waren 22 Fälle gemeldet worden, berichtet ruv.is.

Insgesamt wurden von der Einrichtung im vergangenen Jahr 288 Fälle von sexueller Gewalt gezählt, das ist die zweithöchste Zahl seit dem Jahr 1995, wie in dem am letzten Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht zu lesen ist.

Im gleichen Zeitraum suchten 664 Menschen Zuflucht bei Stígamót, 12 Prozent mehr als noch im Jahr 2011, schreibt visir.is.

Hinter dieser Zahl stecken nicht nur Fälle von sexueller Gewalt, sondern auch Pornografie und Striptanz. 12 davon betroffene Frauen hatten die Hilfe der Einrichtung im letzten Jahr gesucht.

DT

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