Die Suche nach den beiden Verschütteten an der Eishöhle am Breiðamerkurjökull ist um Mitternacht abgebrochen worden. Wie die Polizeidirektion Südisland mitteilte, ist eine der beiden geborgenen Personen am Unfallort ihren Verletzungen erlegen. Die zweite Person war in die Universitätsklinik nach Reykjavík geflogen worden, ihr Zustand wird als stabil bezeichnet.
Aufgrund der Gefahren am Unfallort ist um Mitternacht entschieden worden, die Suche für die Nacht einzustellen.
„Zahlreiche Retter und Einsatzkräfte sind an dem Einsatz beteiligt,“ heisst es in einem Facebookbeitrag der Polizei. „Die Suchbedingungen sind schwierig und es ist dunkel geworden. Aufgrund der Gefährlichkeit des Unfallortes wird es als nicht vertretbar erachtet, die Suche bei Nacht fortzusetzen. Die Suche wurde daher ausgesetzt und soll am Morgen wieder aufgenommen werden.“
Bei dem Unfall hatten sich 25 ausländische Touristen mit Bergführer an einer Eishöhle befunden, als eine der Wände einstürzte und vier Personen in einer Art Schlucht am Ausgang der Höhle unter Eistrümmern begrub. Zwei Personen konnten aus den Trümmern geborgen werden, eine von ihnen starb. Die beiden anderen Verschütteten konnten offenbar ungefähr lokalisiert werden, aber es war den Einsatzkräften bis Mitternacht nicht gelungen, die verdichteten Eismassen zu beseitigen. Schweres Räumgerät hatte nicht zum Gletscher gebracht werden können. An dem Einsatz sind mehr als 100 freiwillige Bergretter, sowie Polizei, Feuerwehrleute und die Hubschrauber der Küstenwache beteiligt.







