Das frisch zu Ende gegangene Jahr 2024 hat gerade mal 333 Wetterwarnungen der isländische Wetterbehörde veðurstofan gesehen. Die meisten Warnungen bezogen sich auf Windgeschwindigkeiten und Schneestürme.
Auch wenn es einige Fälle von extremen Wetterlagen gegeben hat, wie etwa Schneestürme im Juni, die Landwirten schwer zu schaffen machten und grosse Schäden verursachten, hat das Wetteramt dennoch insgesamt weniger Warnungen veröffentlicht als im Jahresdurchschnitt.
In einer Aufstellung auf der Webseite von veðurstofan kann man sehen, dass im Jahr 2024 von den 333 Warnungen 29 orangefarben waren. Rote Wetterwarnungen kamen gar nicht vor. „Seit 2018 sind jährlich im Durchschnitt 373 Wetterwarnungen ausgegeben worden, was bedeutet, dass 2024 leicht unter dem Durchschnitt lag.“
Nichtsdestotrotz hat es im vergangenen Sommer eine Rekordzahl an Wetterwarnungen gegeben, oder die höchste Zahl an Warnungen seit das neue Warnflaggensystem in 2018 implementiert worden war.
Die Warnungen betrafen zwar das ganze Land, verteilten sich aber nicht gleich. Die grösste Zahl der Warnungen betraf den Südosten Islands (41 Warnungen), und den Breiðafjörður im Westen, sowie die Westfjorden (auf beideentfallen 40 Warnungen). Nur 14 Wetterwarnungen gab es für die Hauptstadtregion. Andere Landesteile erlebten zwischen 20 und 35 Warnungen.
Dabei erhielt der Nordosten Islands die meisten orangefarbenen Warnungen (7), in der Mehrzahl betrafen sie Sturm und Schneesturm. Das gilt auch für das ganze Land, von den 333 Warnungen betrafen 279 Schneesturmbedingungen, und nur 54 bezogen sich auf Tauwetter, Regen und Schneefall.







