Alle acht Schwimmbäder in Reykjavík mussten heute geschlossen werden, nachdem das Kraftwerk Nesjavallavirkjun einen Schaden gemeldet hat. Die Kunstrasenfelder der Sportanlagen, die mit heissem Wasser beheizt werden, sind auf niedrigste Stufe gesetzt worden.
In einer Mitteilung des Versorgungsunternehmens Orkuveita Reykjavíker werden die Menschen aufgefordert, sparsam mit dem heissen Wasser umzugehen. Auch wenn der Schaden bereits teilweise behoben werden konnte, laufen die Maschinen nur langsam wieder an und können die gewohnte Menge heissen Wassers noch nicht bereitstellen. Geschäftsführerin Sólrún Kristjánsdóttir betont, man könne durchaus duschen, es gehe vor allem darum, Fenster und Türen geschlossen zu halten, um die Wärme im Haus zu halten, und nicht ausgerechnet heute während der Reparaturen den heissen Pott daheim zu füllen.
Auch die Grosskunden müssen ihren Heisswasserverbrauch drosseln. Da sie heisses Wasser vergünstigt beziehen, darf das Unternehmen in solchen Fällen bei ihnen die Zufuhr senken.
Um 16 Uhr meldet die Stadt Reykjavík, dass die Heisswasserzufuhr in der Hauptstadt weiterhin gedrosselt werden muss. Daher habe man entschieden, die Schwimmbäder geschlossen zu halten. Bislang sei nicht abzusehen, wann sie wieder geöffnet werden können.







