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first capelin in two years arriving in Eskifjörður
Photo: Sigurður Gísli Guðmundsson/ Síldarvinnslan.

Síldarvinnslan schliesst Fischbetrieb in Seyðisfjörður

Der Fischereikonzern Síldarvinnslan hat gestern angekündigt, seinen Betrieb im ostisländischen Seyðisfjörður zu schliessen. Die Gemeindeverwaltung bezeichnete den Schritt als schwere Enttäuschung und will das Unternehmen bitten, die Schliessung zu verschieben, damit auf den Verlust von 30 Arbeitsplätzen reagiert werden kann, berichtet RÚV.

Vor neun Jahren hatte Síldarvinnslan die Quote samt Fischfang und Fischverarbeitung in Seyðisfjörður gekauft. Jetzt ist alles zu klein geworden, als dass sich notwendige Investitionen amortisieren würden, daher will man den Fisch zukünftig in der modern ausgestatteten Fischfabrik in Grindavík verarbeiten. In Seyðisfjörður werden dadurch 30 Leute ihren Arbeitsplatz verlieren. Síldarvinnslan will sich jedoch an Gegenmassnahmen beteiligen und auch in den Aufbau von Arbeitsplätzen in Seyisfjörður investieren. Trotz Gesprächen mit Gemeindevertretern schliesst das Unternehmen am 30. November seine Tore.

Bürgermeister Björn Ingimarsson ist mehr als unzufrieden mit der Entscheidung. “Das ist eine kurze Zeit für die Leute, um vernünftig darauf reagieren zu können.” findet er.
Eine Lösung steht bereits im Raum, allerdings schmeckt sie den wenigsten: sollte es die gewünschte Genehmigung für eine Lachszucht im Seyðisfjörður geben, dann hätte man da 14 Arbeitsplätze im Angebot. Die Mehrheit der Anwohner hatte sich in der Vergangenheit gegen eine Fischzucht in Fjord ausgesprochen, zudem gab es Sicherheitsbedenken, weil die Zuchtbecken die ohnehin schmale Schiffahrtsrinne zusätzlich verschmälern würde. Auch in Seyðisfjörður legen immer mehr grosse Kreuzfahrtschiffe an.

In Frage komme, dass die Gemeinde Múlaþing eine besondere Regionalquote fordert, um die Fischverarbeitung und den Fischfang aufrechtzuerhalten.
„Es wird auf jeden Fall eine der Optionen sein, die geprüft werden.“ so Björn. Man wolle betonen, dass der Ort mehr Vielfalt im Arbeitsleben brauche. Es gebe noch mehr Möglichkeiten, auch Optionen rund um den Tourismus seien im Gespräch.

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