Lizenzentzug für drei Fischkutter wegen Rückwurfs Skip to content

Lizenzentzug für drei Fischkutter wegen Rückwurfs

Die Fischereibehörde hat seit Jahresbeginn drei Schiffen wegen Rückwurfs die Fischereilizenz zeitlich begrenzt entzogen, berichtet das Morgunblaðið.
Die Fálkatindur NS-99 verlor ihre Lizenz vom Beginn der nächsten Lizenzausgabe für den Seehasenfang für 14 Tage, die Kutter Hrönn NS-50 und Skáley SH-300 mussten ihree Scheine für die Küstenfischerei für eine Woche abgeben. Bei der Fálkatindur und Hrönn war dies der zweite Lizenzenzug innerhalb von zwei Jahren gewesen.

Überwachungsdrohne zählt einzelne Fische
Dank verbesserter Drohnenüberwachung wissen die Inspekteure der Fischereibehörde genau, was auf den Schiffen passiert. Auf der Fálkatindur waren am 5. Mai 2023 fünf Fische über Bord geworfen worden, und zwar vor Ende der Zweijahresfrist. Nach Ansicht der Fischereibehörde war die Wiederholung von Straftaten für den Lizenzentzug ausreichend, zumal es sich um das gleiche Vergehen handelte.

Nach dem Entzug der Fischereilizenz darf der Delinquent sich zwei Jahre lang nichts zu schulden kommen lassen. Am 30. März 2022 hatte die Mannschaft 16 Heilbutte über Bord geworfen, während sie Seehasen fischte.  Auf dem Kutter Hrönn hatte man am 3. Mai 2023 fünf Heilbutte über Bord geworfen, die Lizenz wurde Anfang Februar entzogen, weil der Rückwurf mit Vorsatz geschehen war, so die Einschätzung der Behörde.
Im vergangenen Jahr hatte die Hrönn gleich zweimal den Schein wegen Rückwurfs abgeben müssen, einmal wegen 14 Heilbutte und einer Scholle, und das zweite Mal wegen 26 Heilbutten und dreier Schollen, und beides innerhalb einer Woche.

Rückwurf ist häufigstes Vergehen
Im vergangenen Jahr waren rund 70% aller Lizenzentzüge aufgrund von dokumentiertem Rückwurf vorgenommen worden. Die neuen Überwachungsdrohnen fliegen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h und können Flüge von bis zu fünf Stunden meistern. Elín B. Ragnarsdóttir, die Inspektionsleiterin bei der Fischereibehörde erklärt, diese Drohnen stellte eine Revolution für die Überwachung dar, weil man mit ihnen auch die grossen Trawler in den Fischgründen weiter draussen erreiche.

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