Zweitschrecklichstes Museum der Welt Skip to content

Zweitschrecklichstes Museum der Welt

Das Isländische Phallusmuseum in Húsavík, Nordostisland ist das zweitschrecklichste Museum der Welt – das befanden jedenfalls die Herausgeber der amerikanischen Unterhaltungs-Webpage cracked.com.

Húsavík, wo man das „schreckliche“ Phallusmuseum finden kann. Foto: Páll Stefánsson.

Es schlägt ein Mumienmuseum in Mexiko und ein Museum, das der weiblichen Menstruation gewidmet ist, aber reicht nicht an den Horror eines Museums in Pennsylvania heran, das Schädel, Skelette und Bilder deformierter Menschen ausstellt, berichtete mbl.is.

Zu den gruseligsten Ausstellungsstücken im Isländischen Phallusmuseum zählt cracked.com Lampen, die aus Skrotum hergestellt sind, sowie Kunstgegenstände aus den Genitalien verschiedener Säugetiere.

Im Museum gibt es neben den Penissen von etwa 200 Meeres- und Landsäugetieren auch Zeugnisse der Männlichkeit isländischer Fabelwesen wie Elfen, Trolle und Seemonster. Vier noch lebende Männer haben das Museum testamentarisch bedacht.

Der Museumsdirektor und Phallologe Sigurdur Hjartarson ist gelernter Historiker, der sich hauptsächlich mit lateinamerikanischer Geschichte und Sprache beschäftigt hat. Er schrieb und übersetzte etwa 20 Bücher und arbeitete als Lehrer und Schuldirektor.

Die Idee zu dem Museum kam Hjartarson bereits im Jahre 1974 im westisländischen Akranes, als ihm Lehrerkollegen, die in den Sommerferien auf einer benachbarten Walfangstation arbeiteten, zum Spass Walpenisse mitbrachten. Nach seiner Pensionierung im Jahre 2004 konnte er sich ganz dem Aufbau des Phallusmuseums in Húsavík widmen.

Auf der Webpage des Museums phallus.is schreibt er:

„Phallologie ist eine uralte Wissenschaft, die bisher in Island kaum Beachtung fand, ausser als Sekundärzweig anderer Wissenschaften, z.B. der Geschichte, der Kunstwissenschaft, der Psychologie, der Literatur und anderer künstlerischer Gebiete, wie Musik und Ballett.“

Übersetzt und ergänzt von Bernhild Vögel.

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