Zukunft der Akrafell noch immer unsicher Skip to content

Zukunft der Akrafell noch immer unsicher

Die Zukunft des Transportschiffs Akrafell ist noch immer unsicher, während die Eigentümer der Fracht sich ein Bild über den Zustand ihrer Waren machen. Noch ein Schiff ist mittlerweile im fast gleichen Ort wie Akrafell auf Grund gelaufen.

Akrafell war am 6. September zwischen Reyðarfjörður und Fáskrúðsfjörður in Ostisland auf Grund gelaufen und liegt nun schwer beschädigt in Eskifjörður. Bei dem Unfall ist offensichtlich kein Öl ins Meer gelaufen.

Pálmar Óli Magnússon, Direktor des Logistikunternehmens Samskip, erläuterte in einem Interview mit mbl.is, dass alle betroffenen Parteien die Verantwortung für den Unfall übernehmen.

Das bedeutet, dass Samskip und die Eigentümer der Fracht die Kosten der Rettung gemeinsam tragen werden. Die Gesamtsumme ist jedoch noch unklar, da laut Pálmar Óli Magnusson noch nicht alle Beteiligten – u. a. das Rettungsteam, die Feuerwehr und die Küstenwache – ihre Forderungen mitgeteilt hätten.

Die Bearbeitung des Falls wird von den entsprechenden Versicherungsunternehmen übernommen, was mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann.

Letzte Woche bat Samskip die Eigentümer der Fracht darum, Garantien bereitzustellen, damit die Waren weiter ausgeliefert werden können. Die Exportgüter bestanden u. a. aus gefrorenem Fisch und verschiedenem Trockengut. Sie sollen nun auf einem anderen Samskip-Schiff auf die Färöer und von dort aus nach Großbritannien und in die Niederlande transportiert werden.

Dreizehn Männer der Akrafell-Mannschaft, alle ausländischer Herkunft, befinden sich noch immer in den Ostfjorden. Der Steuermann wurden wegen Verletzung des Seerechts zu einer Strafe von 700.000 isländischen Kronen (über 4.500 Euro) verurteilt. Das unter zypriotischer Flagge fahrende Schiff war auf Grund gelaufen, nachdem der Steuermann im Dienst eingeschlafen war.

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