Zentralbank greift wieder in Devisenmarkt ein Skip to content
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Photo: Golli.

Zentralbank greift wieder in Devisenmarkt ein

Die isländische Zentralbank hat unlängst an drei Tagen in Folge in den Devisenmarkt eingegriffen, berichtet RÚV. Der Chefredakteur der Zentralbank, Stefán Jóhann Stefánsson habe dies RÚV gegenüber bestätigt.

Wie üblich werden die Summen erst zwei Tage nach dem Handel veröffentlicht. Die Bank hatte lediglich darüber informiert, dass sie am Freitag 806 Mio. ISK für ausländische Devisen aufgekauft habe. Zu Beginn der Woche hatte es keine weiteren Informationen gegeben, auch eine Erklärung für den grossen Eingriff ist nicht veröffentlicht worden.

Der Monetärrat der Zentralbank hatte eine Erklärung veröffentlicht, nach der das Vorhaben der Regierung angekündigt wurde, sich letzter Teilguthaben aus Offshorekonten zu entledigen, die eingefroren worden waren, als nach der Krise die Kapitalverkehrskontrolle eingeführt worden war.

Es sei, so heisst es in der Erklärung, nicht normal, dass die Lösung eines solchen Problems aus der Vergangenheit den Wert der Krone verringere, daher werde die Zentralbank in den Devisenmarkt entsprechend eingreifen. Sie wolle auch Hinweisen nachgehen, dass der Wertverlust der Krone seit vergangenem Juni den Devisenhandel negativ beeinflusst habe.

Das Nachrichtenmagazin Kjarninn verfügt über Quellen, nach denen ein Grund für den Druck auf den Wertverlust der Krone im Verkauf von Wertbriefen und Schuldbriefen durch ausländische Parteien liege. Die Verkäufe erfolgten für hohe Summen.

Eine dieser ausländischen Parteien sei das Unternehmen Eaton Vance Management, welches im Juli vergangenen Jahres Schatzbriefe, Aktien und Schuldscheine an isländischen Unternehmen im Wert von 67 Mrd ISK besass.

 

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