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Wahlergebnisse veröffentlicht – die komplette Liste

Am Dienstag wurden die Namen der die 25 Kandidaten verkündet, die in die Verfassungsversammlung gewählt worden sind. Wirschaftsprofessor Thorvaldur Gylfason erhielt bei weitem die meisten Stimmen. Hier ist die komplette Liste von gewählten Kandidaten.

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Themenfoto: Páll Kjartansson.

Dies sind die Namen der in die Verfassungsversammlung Gewählten:

1. Thorvaldur Gylfason, Professor, 7,192 erste Stimmen

2. Salvör Nordal, Direktor des Ethischen Instituts der Universität Island, 2,842 erste Stimmen

3. Ómar Thorfinnur Ragnarsson, Medienmoderator, 2,440 erste Stimmen.

4. Andrés Magnússon, Physiker, 2,175 erste Stimmen

5. Pétur Gunnlaugsson, Jurist und Radiomoderator, 1,989 erste Stimmen

6. Thorkell Helgason, Mathematiker, 1,930 erste Stimmen

7. Ari Teitsson, Landwirt, 1,686 erste Stimmen

8. Illugi Jökulsson, Journalist, 1,593 erste Stimmen

9. Freyja Haraldsdóttir, Manager, 1,089 erste Stimmen

10. Silja Bára Ómarsdóttir, Politologe, 1,054 erste Stimmen

11. Örn Bárdur Jónsson, Pfarrer, 806 erste Stimmen

12. Eiríkur Bergmann Einarsson, Politwissenschaftler, 753 erste Stimmen

13. Dögg Hardardóttir, Divisionsmanager, 674 erste Stimmen

14. Vilhjálmur Thorsteinsson, Vorsitzender der CCP, 672 erste Stimmen

15. Thórhildur Thorleifsdóttir, Intendant, 584 erste Stimmen

16. Pawel Bartoszek, Mathematiker, 584 erste Stimmen

17. Arnfrídur Gudmundsdóttir, Professor, 531 erste Stimmen

18. Erlingur Sigurdarson, ehem. Director des Matthías Jochumsson Museum und Lehrer am MA, der Mittelschule in Akureyri, 526 erste Stimmen

19. Inga Lind Karlsdóttir, Moderatorin und Studentin, 493 erste Stimmen

20. Katrín Oddsdóttir, Juristin, 479 erste Stimmen

21. Gudmundur Gunnarsson, Vorsitzender der Gewerkschaft der Stromwirtschaft , 432 erste Stimmen

22. Katrín Fjelsted, Physiker, 418 erste Stimmen

23. Ástrós Gunnlaugsdóttir, Student und Politologe, 396 erste Stimmen

24. Gísli Tryggvason, Sprecher der Konsumenten, 348 erste Stimmen

25. Lýdur Árnason, Physikerin und Filmemacherin, 347 erste Stimmen

Die Geschlechterverteilung war relativ gleichmässig, unter den Gewählten befinden sich 10 Frauen, man musste also nicht extra eine Frauenquote einführen und die Anzahl der Versammlungsmitglieder erhöhen, berichtet das Fréttabladid.

Interessanterweise haben nur drei der 25 Gewählten ihren Wohnsitz ausserhalb der Hauptstadt. Der Wohnsitz sollte jedoch bei der Wahl keine besondere Rolle spielen.

Zur Wahl berechtigt waren 232,374 Bürger, davon waren 83,531 Bürger zur Urne gegangen, ein Prozentsatz von 35,9 Prozent. Es wurden 1,196 ungültige Wahlzettel gezählt, 1,4 Prozent aller Wahlzettel.

Die meisten der Gewählten haben einen relativ hohen Bekanntheitsgrad, was nach Ansicht der Politologin Stefanía Óskarsdóttir nicht überraschend ist.

„Ein paar von ihnen haben noch nicht im Rampenlicht gestanden, zB Ástrós Gunnlaugsdóttir, aber sie war eine von denen, die Werbung für sich gemacht hat,“ sagte sie.

Sie glaubt, dass die Gruppe solidarisch zusammenarbeiten wird und dass die eher konservativen Kandidaten offen für neue Ideen sein werden.

Óskarsdóttir glaubt auch, dass Bürger, die die Koalition im Parlament unterstützen, vergangenen Samstag eher zur Wahl gegangen sind, als die, die die Opposition unterstützen.

„Möglicherweise wird das für eine harmonische Zusammenarbeit zwischen der Regierung der Verfassungsversammlung sorgen,“ hofft sie.

Der Politikprofessor Gunnar Helgi Kristinsson glaubt, dass die Gewählten eher eine schwache Authorität haben, weil hinter jeder einzelnen Person nur wenige Stimmen stehen.

„Das Wahlsystem erlaubte nicht, Stimmen anhand von Standpunkten oder Gruppen abzugeben. Daher ist eine Analyse schwierig,“ sagte er.

Thorvaldur Gylfason, der Kandidat mit den meisten Stimmen, sagt im Nachrichtenmagazin Kastljós, dass die Authorität der Versammlung keinesfalls schwach sei. Einige der besten Verfassungen wie die der USA oder Südafrikas, seien durch die Hand weniger Menschen geschrieben worden.

Gylfason sagte, es sei recht wahrscheinlich, dass der Verfassungsentwurf eine geringere Anzahl an Abgeordneten voraussieht, als momentan im Parlament einen Sitz innehaben. Das Althing sei nicht in der Lage, den Entwurf zu besprechen und sollte ihn unverändert in ein nationales Referendum geben.

„Ich bin mit den Resultaten sehr zufrieden. Dies verspricht eine gute Gruppe von Leuten zu werden, die relativ ähnliche Sichtweisen zu den meisten Themen der Verwaltung pflegen, und ich wünsche mir für die Nationalversammlung vor allem Versöhnung,“ kommentierte Gylfson.

Lesen Sie hier mehr über die Wahl.

Übersetzung: Dagmar Trodler.

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