Vulkanausbruch einen Monat alt Skip to content

Vulkanausbruch einen Monat alt

Einen Monat ist es her, dass sich in der 200 Jahre alten Lavafeld Holuhraun nördlich des Vatnajökull die Erde öffnete und Lava aus einem gut 30 Kilometer langen Intrusionsgang hervorquoll, der sich zuvor unterirdisch vom Dyngjujökull aus in Richtung Askja gebildet hatte.

Seither bedecken inzwischen mehr als 44 Quadratkilometer Lava das Land, eine Fläche, die größer ist als der Mývatn, berichtet ruv.is. Auch Hochlandpisten wie der Gæsavatnaleið sind zum Teil von Lava bedeckt. Auf diesen Karten ist die Ausbreitung der Lava zu sehen.

Aus der Spalte in der Holuhraun dringt nicht nur Lava, sondern auch Schwefeldioxidgas in hoher Konzentration. Das Betreten des Eruptionsgeländes ist nur Wissenschaftlern in entsprechender Ausrüstung (Gasmaske, Gasometer) gestattet. Das Schwefeldioxid hat in den vergangenen zwei Wochen vor allem die Menschen im Nord- und Ostteil der Insel belästigt. Eine Vorhersagekarte für die Gasverbreitung finden Sie hier.

Die Caldera des Vulkans Bárðarbunga ist insgesamt um 30 Meter eingesunken. Auch weiterhin erschüttern zum Teil heftige Erdbeben den Vulkan, unter dem eine riesige Magmakammer vermutet wird.

Wissenschaftler schließen nicht aus, dass es in dem Gletschervulkan zu einem großen Ausbruch kommen könnte, dem durch Eisschmelze eine Flutwelle, sowie Aschefall folgen könnte. Auf einer Versammlung der Gemeinden von Ostisland wies der Vulkanologe Ármann Höskuldsson auf die Gefahren hin und sagte, dass man auf alles vorbereitet sein müsse.

Hier finden Sie ein Video zur Geschichte des Ausbruchs.

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