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Vorschau aufs Northzone Festival in Berlin

Innovatives Kino und Independent Musik stehen auf dem Programm des Festivals NORTHZONE, das zwischen dem 4. und 8. April in Berlin Filme und Bands aus Finnland, Island und Schweden vorstellt.

„Berlin hat sich in den letzten Jahren zum bevorzugten Exil skandinavischer Künstler entwickelt. Der europäische Schmelztiegel ist als die Kreativmetropole der perfekte Ort für ein Festival, das Synergien zwischen Filmkunst und Indiekino freisetzt“, erklärt NORTHZONE-Leiterin Gudrun Matilde Holz.

Am Mittwoch, 4. April, eröffnen die finnischen Schwestern Emma und Mia Kemppainen unter dem Namen LCMDF (Le Corps Mince De Françoise) das Festival im Festsaal Kreuzberg. Ein Arte-Video stellt das Duo vor und zeigt u.a. wie es finnischen Salmiakki Wodka zu mixen versucht – was stark an die isländische Opal-Variante erinnert.

arstidir_northzoneÁrstíðir / Northzone.

Doch bis zum Auftritt einer original isländischen Band müssen die Berliner Musikfreunde bis zum Sonntag warten, denn erst einmal beherrschen schwedische und finnische Bands den Club Gretchen (Donnerstag) und den Roten Salon der Volksbühne (Freitag/Samstag).

Árstíðir, eine gesangsbetonte Indie-Band aus Reykjavík, kommt am Sonntagabend, 8.4.2012, zur Closing Night Party ins Lido.

Die sechs Mitglieder von Árstíðir („Jahreszeiten“) spielten schon in verschiedenen isländischen Gruppen, bevor sie sich vor zweieinhalb Jahren zusammentaten.Seitdem haben sie zwei Alben herausgebracht, landeten zwei Nummer-Eins-Hits im isländischen Radio, hatten TV-Auftritte in Island, Schweden, Russland und der Tschechischen Republik und tourten durch ganz Europa.

Beverly Bryan von MTV Iggy über die Band: „Árstíðir ähnelt anderen isländischen Bands, weil sie groß und orchestral klingen wie Sigur Rós und weil sie wie Ólöf Arnalds diese magische Balance zwischen Vertrautem und Geheimnisvollen halten.“

Zusätzlich oder alternativ zum Lifeauftritt kann man die Band auch im Film kennenlernen. Am Samstag (7. 4., 20:15) und Sonntag (8. 4., 21:00) läuft im Babylon u. a. die 48-minütige Musik-Doku von Lilja Häfele Árstíðir: You just have to know me.

Den Hinterhof-Festival-Film Backyard (Fr., 21:15 im Babylon und am Sonntag bei der Closing Night Party) und den von Lay Low und den Sugarcubes untermalten skurrilen Film King’s Road mit Daniel Brühl (Sa, 20:15) haben wir bereits vorgestellt.

Ein weiterer sehenswerter Film ist Inni (Sa., 17:30), der zweite Konzertfilm von Sigur Rós. Während der erfolgreiche Heima-Film Sigur Rós auf ihrer bunten Tour durch Island zeigte, fokusiert Inni („Drinnen“) in einer sparsamen, beinahe monochromen Studie auf die Band.

bv

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