Vorbereitung für Flutwelle im Fall eines Katla-Ausbruchs Skip to content

Vorbereitung für Flutwelle im Fall eines Katla-Ausbruchs

Wenn der Vulkan Katla unter dem Eispanzer des Mýrdalsjökull ausbricht, könnte die Flutwelle, die dann den Markarfljót herunterschiesst, eine Flutwelle verursachen, welche auch die Westmännerinseln trifft. Dieses Szenario wurde am Mittwochabend bei einer Konferenz auf den Inseln besprochen.

Die Polizeichefin der Inseln, Páley Borgþórsdóttir hatte das Treffen zusammen mit der Leiterin für Umweltkatastrophen beim isländischen Wetterdienst, Sigrún Karlsdóttir und dem Vulkanologen Ármann Höskuldsson organisiert.

“Wir wissen seit einiger Zeit, dass eine der Konsequenzen eines Vulkanausbruchs eine Fluwelle entlang der Südküste sein kann. Ihr Ursprung ist nicht ganz klar, aber wir finden das ganz sicher beim nächsten Ausbruch heraus,” sagte Ármann im Radioprogramm Síðdegisútvarpið.

“Manchmal sind [die Flutwellen] gross und in den schlimmsten Fällen haben sie Schäden bis nach Grindavík [230 km nach Westen] verursacht. Im Jahr 1918 reichten die Wellen bis zu den Westmännerinseln.”

Für ein grosses Fischereizentrum wie Heimaey sei es wichtig, gut vorbereitet zu sein, zumal sich allerlei Industrie im Hafen befindet.

Über Katla weiss man, dass sich die Rauchwolke über dem Gletscher zeigt, bevor die Flut auftaucht. Historischen Quellen zufolge kommt die Flutwelle im Meer erst, wenn die Flutwelle vom Land aus die Küste erreicht hat.

“Wenn die Rauchwolke gesichtet wird, ist es sicherer für die Leute, sich für einige Stunden an einen höher gelegenen Ort zu begeben und zun warten, ob die Flutwelle kommt. Und die Schiffe aus dem Hafen zu bringen,” rät Ármann.

Auuch die Notwendigkeit von mehr Erdbebenüberwachungsgeräten auf den Inseln wurde auf der Konferenz diskutiert.

Katla ist zuletzt im Jahr 1918 in grossem Stil ausgebrochen und wird engmaschig überwacht.

Die Stadt Vík an der Südküste liegt nur wenige Kilometer vom Mýrdalsjökull entfernt und läuft grosse Gefahr, von einer etwaigen Flutwelle getroffen zu werden. Die Westmännerinseln liegen etwa 50 Kilometer Luftlinie westlich von Vík vor der Küste.

http://ruv.is/frett/flodbylgja-gaeti-skollid-a-eyjum-i-kotlugosi

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