Umweltministerin weist Pläne für Kraftwerk zurück Skip to content

Umweltministerin weist Pläne für Kraftwerk zurück

Umweltministerin Svandís Svavarsdóttir kündigte auf der Website ihres Ministeriums am Montag an, dass die Entwicklungspläne für ein Wasserkraftwerk an der unteren Thjórsá nicht genehmigt werden.

Die Beteiligung von Landsvirkjun, dem nationalen Energieunternehmen, ist in Bezug auf die kommunale Entwicklung mit Organisation und Baurecht nicht vereinbar.

„Das verzögert die industrielle Entwicklung, welche auf mögliche Energie aus der unteren Thjórsá angewiesen wäre,“ kommentierte der Geschäftsführer von Landsvirkjun Hördur Arnason visir.is die ministerielle Entscheidung. Landsvirkjun hatte bereits mit einer Reihe von Unternehmen verhandelt. Nun werden weitere Gespräche verschoben.

Landsvirkjun hatte die ersten Entwürfe für das Kraftwerk vor 11 Jahren vorgelegt, und das isländische Planungsbüro und der damalige Umweltminister hatten vor sechs Jahren und erneut vor drei Jahren den Plänen zugestimmt.

Arnason sagte, dass viel Zeit und Geld – 3,7 Mrd. ISK (29 Mio. USD, 21 Mio. EUR) in dem Projekt stecke, und dass eine Grosszahl an Genehmigungen bereits erteilt worden seien.

Silikonchip-Produktionen und Zulieferbetriebe sind an solchen Projekten interessiert – Thorlákshöfn war als möglicher Standort für eine Silikonchipfabrik im Gespräch gewesen.

Nach Quellen von Stöd 2 hatten auch Unternehmen aus der Nahrungsmittel- und Stahlbranche Interesse an Energiekäufen gezeigt.

Für ein in der Bauphase befindliches Datenzentrum könne Landsvirkjun zunächst genug Energie bereitstellen, doch für weitere Projekte müsse man sich andere Optionen überlegen, sagte Arnason.

Klicken Sie hier um mehr über die kontroverse Entscheidung des Umweltministers zu lesen.

Übersetzung: Dagmar Trodler.

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