Tramper drehten Doku-Film über Naturbäder Skip to content

Tramper drehten Doku-Film über Naturbäder

Die Freundinnen Harpa Fönn Sigurjónsdóttir und Helga Sveinsdóttir reisten im Sommer per Anhalter rund um Island mit dem Ziel, in so vielen natürlichen Bädern wie möglich zu baden. Derzeit stellen sie einen Doku-Film über ihre Reise zusammen.

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Laugafell in Sprengisandur, der Lieblingspool der Freundinnen. Foto: Páll Stefánsson.

„Die Vorbereitungen für das Projekt begannen um das letzte Weihnachtsfest herum, als wir über das Buch Heitar laugar á Íslandi [„Warme Bäder in Island”] stolperten. Wir sind beide viel im Ausland gereist, aber bis dahin haben wir es vernachlässigt, durch unser eigenes Land zu reisen, durch Island”, sagte Sigurjónsdóttir gegenüber Fréttabladid.

„Wir wollten per Anhalter durchs Land reisen und beschlossen, beides zu kombinieren: zu trampen und dabei möglichst viele Naturbäder zu besuchen”, fügte sie hinzu.

Die Freundinnen kauften eine Videokamera, und noch im Herbst möchten sie einen Dokumentarfilm über die Reise veröffentlichen – derzeit ist er in der Nachbearbeitungs-Phase, wie auf ihrem Blog zu lesen ist.

Die beiden trampten von Reykjavík nach Seydisfjördur im Osten, reisten von dort weiter ins Hochland und besuchten unter anderem Kárahnjúkar, Askja, das Gebiet rund um den See Mývatn und die Sprengisandur.

Sigurjónsdóttir erzählte, die Frauen seien beim Trampen nicht immer erfolgreich gewesen. „Überraschenderweise war es einfach, auf der Ringstrasse mitgenommen zu werden, viel schwieriger erwies es sich im Hochland; natürlich reisen auch viel weniger Menschen durch dieses Gebiet. Aber wir waren vor allem überrascht, wie viele Isländer anhielten, um Anhalter mitzunehmen.“

Sigurjónsdóttir erklärte, über das Land verteilt gebe es sehr viele versteckte wunderschöne warme Naturbäder, sie seien aber auch enttäuscht worden. „Es passierte zweimal, dass wir zu ausgetrockneten Löchern kamen, andere waren einfach zu heiss, um darin zu baden. Die meisten waren aber extrem gemütlich, und Kaldbakslaug war sogar so etwas wie ein grosser Teich, in dem wir gut schwimmen konnten.”

Gefragt, welches Badeplätzchen sie am schönsten fand, antwortete Sigurjónsdóttir ohne Zögern. „Der Pool in Laugafell war zweifellos der allerschönste. Es gelang uns, das Niederländische Ehepaar, das uns mitgenommen hatte, dazu zu bringen, mit uns zu baden, und sie haben es garantiert nicht bereut.”

Übersetzung: Gabriele Schneider.

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