Touristen aus dem Ausland brechen Unfall-Rekord Skip to content

Touristen aus dem Ausland brechen Unfall-Rekord

Nie war die Zahl an Autounfällen, an denen ausländische Urlauber beteiligt sind, so hoch wie in diesem Jahr, wie RÚV berichtet. In der ersten Jahreshälfte hat die Zahl der Touristen aus dem Ausland, die bei Autounfällen verletzt wurden, im Vergleich zum Vorjahres-Vergleichszeitraum um 40 Prozent von 85 auf 143 Personen erhöht.

Bei der Hälfte dieser Unfälle kamen Autos von der Straße ab oder überschlugen sich. Diese Art von Unfällen passieren weit häufiger bei ausländischen Urlaubern (Anteil an den Unfällen ausländischer Touristen: 46 Prozent) als bei Isländern (28 Prozent).

Sævar Helgi Lárusson, Spezialist des Untersuchungsausschusses von Unfällen im Verkehrswesen, sagt, da die Zahl an ausländischen Reisenden steige, steige auch die Zahl an Unfällen, in die sie verwickelt seien.

„Typischerweise passiert ein tödlicher Unfall, an dem Urlauber aus dem Ausland beteiligt sind, wenn ein Rad auf dem Bankett landet, der Fahrer versucht, den Kurs zu korrigieren und alles damit endet, dass das Fahrzeug umkippt und ein Fahrgast, oftmals nicht angeschnallt, ernstlich verletzt wird oder stirbt.“

Seit 2012 stieg die Zahl an Unfällen, in die Touristen aus dem Ausland verwickelt sind, stetig an. Damals waren es im gesamten Jahr 193.

Die Isländische Verkehrsbehörde denkt, dass die meisten Unfälle mit ausländischen Touristen aus deren fehlender Erfahrungen mit den typischen Straßenverhältnissen in Island resultieren: Schotterstraßen, vereiste Straßen, einspurige Brücken, Schafe auf der Straße beispielsweise. Zudem sei das Anlegen des Sicherheitsgurts im Ausland nicht so verbreitet wie in Island.

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