Totem Pottwal die Zähne entfernt Skip to content

Totem Pottwal die Zähne entfernt

Der tote Pottwal, der Anfang letzter Woche in Trékyllisvík in Árneshreppur in den östlichen Westfjorden an Land getrieben wurde, wird wahrscheinlich zurück ins Meer geschleppt und versenkt, damit er den Strand nicht vergiftet. Einheimische haben dem Kadaver indes alle 38 Zähne entfernt.

Der Wal driftete in Finnbogastaðir an Land, was bedeutet, dass die Grundbesitzer Anspruch auf den Kadaver erheben können. In früheren Jahrhunderten wurde ein gestrandeter Wal als großer Segen angesehen, das sei heute aber nicht mehr der Fall, sagte Guðbrandur Albertsson, der Bruder des Landwirts, gegenüber visir.is.

Allerdings glaubt Guðbrandur, dass die Zähne von gewissem Wert sein könnten. „Wir haben gehört, dass es eine gewisse Nachfrage gibt, aber wir wissen das noch nicht mit Sicherheit.“

Guðbrandur ist nicht besorgt, der Kadaver könne aufblähen und am Strand explodieren. „Er hatte ein Loch … Die Eingeweide hingen heraus, so dass ich nicht annehme, dass er aufblähen wird“, so Guðbrandur.

Trotzdem sprechen die Einheimischen davon, den toten Pottwal bei Flut zurück ins Meer ziehen und ihn versenken zu wollen. Dadurch werde sein Verwesen am Strand verhindert, das Gestank und Umweltverschmutzung mit sich bringen würde.

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