Surtsey für Urlauber weiter tabu Skip to content

Surtsey für Urlauber weiter tabu

Laut Borgþór Magnússon, dem Leiter der Abteilung Ökologie am Isländischen Institut für Naturgeschichte, bleibt die vulkanische Insel Surtsey, die südlich der Vestmannaeyjar (Westmännerinseln) liegt, auch in den kommenden Jahren für Touristen tabu, wie Morgunblaðið berichtet.

surtsey_psFoto: Páll Stefánsson/Iceland Review.

Surtsey entstand bei einem Vulkanausbruch, der 130 Meter unter dem Meeresspiegel begann und die Oberfläche vor 50 Jahren, am 14. November 1963, erreichte. Der Ausbruch dauerte bis zum 5. Juni 1967 an, die entstandene Insel wurde 1965 zum Naturschutzgebiet erklärt.

Die Tourismusbranche fragt immer wieder nach der Erlaubnis, Spezialtouren zum einzigartigen Eiland anbieten zu dürfen, allerdings durfte bisher nur eine geringe Zahl an Wissenschaftlern und Fotografen die Insel besuchen, um sicherzustellen, dass sie so gut es geht frei von jeglichem menschlichen Eingriff bleibt.

Mittlerweile wurde Surtsey in Anerkennung ihres wissenschaftlichen Wertes zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt; seit langem liefert die Insel Informationen über Besiedlungsprozesse durch Tiere und Pflanzen auf neu entstandenem Land. Neben Surtsey gehört Þingvellir als zweiter Ort in Island zum UNESCO-Weltkulturerbe.

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