Studie: Wikinger waren sozialisiert, nicht wild Skip to content

Studie: Wikinger waren sozialisiert, nicht wild

Wissenschaftler der Universität von Coventry haben ein komplexes System innerhalb der isländischen Sagas aufgedeckt, das dem stereotypen Bild der Wikinger als übernatürliche, gewalttätige Wilde entgegensteht.

medieval-market-gasir_esaThe Mittelaltertage in Gásir. Foto: Eygló Svala Arnarsdóttir/Iceland Review.

Um ein neues Licht auf die Wikinger-Gesellschaft zu werfen, haben die Wissenschaftler Pádraig Mac Carron und Ralph Kenna die Beziehungen zwischen ihnen, wie sie in den alten Sagas beschrieben werden, gründlich analysiert, berichtet mbl.is.

In einer im European Physical Journal veröffentlichten Studie betrachteten Carron und Kenna unter Anwendung von Methoden wie der statistischen Physik und Soziologie, ob ein Stückchen Wahrheit auf den Seiten der Sagas entdeckt werden kann.

Die beiden Wissenschaftler nutzten die Sagas als Grundlage für ihre Forschungen. Trotz der Tatsache, dass der historische Wert der Sagas oft kritisiert wird, glauben doch einige, dass sie vielleicht doch ein wenn auch verzerrtes, so doch reales Abbild einer tatsächlichen Gesellschaft darstellen.

Carrons und Kennas Forschungen stützen diese Theorie. Sie kartierten die Verbindung zwischen mehr als 1.500 Personen, die in 18 Geschichten vorkommen, darunter fünf besonders bekannte.

Laut Kenna brachten die Forschungsarbeiten ans Licht, dass es in den Sagas noch vieles zu entdecken gebe und dass neues Wissen entdeckt werden könne, würden die Geschichten aus einem neuen Blickwinkel und mit neuen Methoden betrachtet.

Hier lesen Sie die Studie.

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