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Steiler Anstieg von Unfällen unter Touristen

Die isländische Rettungsorganisation ICE-SAR hat in diesem Sommer einen steilen Ansteig von Unfällen unter Reisenden im Hochland verzeichnet.

ice-sar3Copyright: ICE-SAR.

Insgesamt 1.917 Vorfälle ereigneten sich im Hochland, sowohl Unfälle als auch allgemeine Hilferufe. Das sind 59 Prozent mehr als noch im Vorjahr.

Zum siebten Mal hatte ICE-SAR das Hochland im Sommer besonders bedient, etwa 200 Freiwillige und 28 Bergungsteams waren vom 22. Juni bis 24. August des Jahres im Einsatz gewesen.

Die Teams hatten ihr Basislager nördlich des Gletschers Vatnajökull und entlang den Routen Sprengisandur, Kjölur und Fjallabak, heißt es in einer Pressemitteilung von ICE-SAR.

ice-sarCopyright: ICE-SAR.

Die Vorfälle wurden in zwei Kategorien unterteilt: kleinere Vorfälle wie Informationen zu Ausrüstung oder kartografische Hinweise, sowie Autoprobleme und generelle Hilfestellung. In beiden Kategorien waren die Hilfegesuche in diesem Sommer signifikant angestiegen.

In 524 Fällen sind Rettungsteams ins Hochland gerufen worden, 244 mal mehr als noch im letzten Jahr. Die Hälfte der Einsätze ging auf das Konto von Fahrzeugproblemen.

Nach Angaben von ICE-SAR waren 20 Prozent der Einsätze (100 Anrufe) auf Unfälle oder Verletzungen zurückzuführen. Darunter waren kleinere Knöchel-, Fuss, und Armverletzungen zu finden, jedoch auch schwerere Unfälle.

Ein Drittel der Einsätze, 29 Prozent, musste für Wanderer gefahren werden, davon reisten 18 Prozent auf eigene Faust im Geländefahrzeug. 17 Prozent waren in Kleinwagen unterwegs und vier Prozent reisten im Bus.

DT

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