Staubbelastung in Reykjavík vervierfacht Skip to content

Staubbelastung in Reykjavík vervierfacht

Durch den vom Sturm aufgewirbelten Staub hat die Staubbelastung in Reykjavík gestern die gesundheitsbedenkliche Grenze von 50 Mikrogramm pro Quadratmeter um das Vierfache überstiegen, berichtet ruv.is. Der Durchschnittswert an der Messstation am Grensásvegur betrug 400 Mikrogramm, in den Spitzen bis zu 2000 Mikrogramm. Damit ist die Belastung so hoch gewesen wie seit dem letzten Vulkanausbruch nicht mehr. Allerdings handelt es sich diesmal nicht nur um Asche.

Kristín Lóa Ólafsdóttir vom staatlichen Gesundheitsamt erklärt, die lange Trockenheit sowie die Schneeperiode mit Salz und Sand auf den Straßen habe für ein Staubgemisch gesorgt, welches der Sturm nun aufwirbelt. Überdies komme der Sturm von Osten und bringe zusätzlich Sand vermischt mit Asche aus den Gebieten unter den Vulkanen mit.

Schon am Vormittag, als der Sturm auffrischte, waren die verbliebenen Schnee- und Eisflächen in Südisland rötlich vom Sand verfärbt. Im Þjórsádalur betrug die Sicht am späten Nachmittag unter 100 Meter. Der Sturm soll die Nacht über anhalten und erst morgen abflauen.

Personen mit Atemwegserkrankungen wird geraten, sich bei der Wetterlage vorzugsweise in geschlossenen Räumen aufzuhalten.

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