Skógafoss: neuer Parkplatz, weiter weg und mit Gebühr Skip to content

Skógafoss: neuer Parkplatz, weiter weg und mit Gebühr

Zur Zeit wird am Wasserfall Skógafoss im Süden Islands ein neuer Parkplatz gebaut, der dem Besucherverkehr am 15. September übergeben werden soll, berichtet Vísir.
Der neue Parkplatz liegt in einiger Entfernung zum Wasserfall, was den Bauherren Kritik aus der Tourismusindustrie eingetragen hat. Vor allem älteren und körperbehinderten Menschen dürfte es dann schwerer fallen, den Wasserfall zu erreichen. Bürgermeister Anton Kari Halldórsson verteidigt den neuen Standort, der seiner Aussage nach nur 500 Meter vom Wasserfall entfernt liegen soll. Der Zugang zum Wasserfall soll für alle Besucher geeignet sein.

Bezahltes Parken ab September
Der neue Parkplatz kostet nach Eröffnung eine Parkgebühr. Nach Antons Aussage kommen auf Besucher in etwa die gleichen Kosten wie an anderen beliebten touristischen Highlights wie Þingvellir oder dem Seljalandsfoss zu.
„Du zahlst, und dann kannst du bleiben solange du möchtest,“ erklärt er. „Man kann per App, im Internet oder an einem Automaten bezahlen, das läuft über ein Kamerasystem.“ Der neue Parkplatz bietet doppelt soviel Fahrzeugen wie zuvor Platz.

Langsamer Tourismus ist nachhaltiger
Die Entscheidung für den Parkplatz an dieser Stelle hatte für reichlich Kritik aus der Tourismusbranche gesorgt.
Isländische Behörden hatten in der Vergangenheit verlangt, dass der touristische Reiseverkehr sein Tempo verlangsame. Indem man die Zeit des Besuchers an jedem einzelnen Ort verlängere, verschaffe man ihm ein besseres Besuchserlebnis und der Besuch sei nachhaltiger, weil er die Umweltauswirkungen des Massentourismus besser verteile. So mancher sieht die Bauarbeiten an dem beliebten Wasserfall als Teil dieser Initiative und den Versuch, Touristen zum langsameren Reisen zu zwingen.

Der neue längere Weg zum Wasserfall könnte allerdings auch den Zugang für weniger mobile Menschen einschränken. Anton meint, man plane weitere Verbesserungen, wie eine neue Aussichtsplattform, ein neues Besucherzentrum, neue Toilettenanlagen und auch ein neues Gebäude für den Ranger. B
islang hatten die Bauarbeiten das Besuchserlebnis am Skógafoss nicht beeinflusst.

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