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Schwieriger Winter für Notleidende

Bereits fünf Stunden vor Öffnung begann sich eine Schlange vor der karitativen Einrichtung Fjölskylduhjálp Íslands in Reykjavík zu bilden, berichtete mbl.is. Am vergangenen Donnerstag suchte eine bunt gemischte Gruppe von ungefähr 430 Personen dort Hilfe, sagte Ásgerdur Jóna Flosadóttir, die Geschäftsführerin von Fjölskylduhjálp.

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Sie berichtete, die Zahl der Notleidenden sei seit der zweiten Hälfte des Jahres 2008 drastisch angestiegen und steige weiter. Es habe kürzlich viel Arbeit für die Hilfsorganisationen gegeben, das sei typisch zu Beginn des Schuljahres. Sie gab die pessimistische Prognose ab, der Winter werde für viele Menschen schwierig werden.

Die Isländische Kirchenhilfe hat etwa 5.400 Hilfsgesuche im letzten Jahr erhalten, sagte Vilborg Oddsdóttir, die für die häusliche Hilfe der Organisation verantwortlich ist. Hinter jeder Anfrage stehen gewöhnlich zwei oder drei Personen. Die Zusammensetzung der Hilfesuchenden hat sich verändert. Es gibt nun mehr jüngere Menschen darunter als je zuvor.

Ragnhildur G. Gudmundsdóttir, die Vorsitzende des Wohlfahrtsverbandes Maedrastyrksnefnd Reykjavíkur, der ebenfalls Menschen mit Lebensmitteln und anderen notwendigen Dingen versorgt, hat beobachtet, dass immer mehr grosse Familien Hilfe suchen, weil sie mangels Jobs nicht mit ihren Einkünften auskommen.

Hier erfahren Sie mehr über Armut in Island.

Übersetzung: Bernhild Vögel

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