Schiffsunfall teurer als erwartet Skip to content

Schiffsunfall teurer als erwartet

By Iceland Review

Das Frachtschiff Fernanda, das am vergangenen Freitag in Brand geraten und auf offener See gelöscht worden war, ist gestern Abend vom Küstenwachschiff Þór nach Garðskagi geschleppt worden, dort wartet man nun auf günstigere Winde, berichtet ruv.is .

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Für Südisland hatte es auf vedur.is für gestern und heute eine Sturmwarnung gegeben. Gestern morgen waren Feuerwehrleute zum ersten Mal an Bord des havarierten Schiffes gegangen.

„Sie fanden weder Rauch noch Feuer und keine große Hitze, was dafür spricht, dass das Feuer gelöscht ist. Aber es ist klar, dass eine enorme Hitze geherrscht haben muss, wenn man sich anschaut, wie der Stahl sich verbogen hat,“ sagte Ásgrímur ruv.is.

Heute Morgen betrug der Hitzegrad einer Wärmekamera zufolge nur noch 40 Grad. Als nächstes ist geplant, eine Löschchemikalie in den Maschinenraum zu pumpen, um ihn abzukühlen und auch die letzte Glut zu löschen. Danach soll das Schiff in den Hafen geschleppt werden, damit das Öl abgepumpt werden kann. Noch nicht entschieden, ist, in welchem Hafen diese Aktion stattfinden soll.

Umweltagentur, Hauptstadtfeuerwehr, Meeresforschungsinstitut, Hafenaufsichtsbehörden, Polizei, Schiffseigentümer und Vertreter der Versicherung wollten heute Morgen zusammentreffen um das weitere Vorgehen zu besprechen, schreibt ruv.is.

Ásgrímur zufolge sind die Kosten für den Gesamteinsatz sehr hoch. Bislang gab es noch keine Kalkulation, eine Gesamtsumme kann erst nach Abschluss der Aktionen berechnet werden. Man hoffe jedoch, dass die Versicherung des Schiffes die Kosten übernimmt.

Hier lesen Sie mehr über den Unfall.

DT

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