Schiffsunfall in den Westfjorden Skip to content

Schiffsunfall in den Westfjorden

Gestern morgen um 8 Uhr ist in der Bucht Aðalvík in der abgelegenen Region Hornstrandir in den nördlichen Westfjorden ein Fischerboot aus Bíldudalur umgeschlagen, berichtet mbl.is.

Die Jón Hákon hatte keine Positionsangaben mehr gesendet, und die aus vier Männern bestehende Mannschaft war weder per Funk noch per Mobiltelefon erreichbar. Daraufhin wurden alle im Umkreis der letzten Position befindlichen Schiffe aufgefordert, nach dem Schiff Ausschau zu halten. Der Kutter Mardís entdeckte schliesslich drei der Schiffbrüchigen, die auf dem Kiel ihres umgeschlagenen Schiffes sassen. Ein viertes Besatzungsmitglied konnte nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden.

Die Schiffbrüchigen wurden in Bolungarvík an Land und von dort aus nach Ísafjörður ins Krankenhaus gebracht. Sie sind soweit unverletzt, waren jedoch völlig durchnässt und unterkühlt. Der Unfall habe sich so schnell ereignet, dass keine Zeit mehr war, in Schwimmwesten oder Thermoanzüge zu schlüpfen.

Der Unfall wird nun von der Polizei in den Westfjorden untersucht und ist auch dem Untersuchungsausschuss für Seeunfälle gemeldet worden. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte leichter Wind aus Norden und nur wenig Wellengang.

Sign up for our weekly newsletter

Get news from Iceland, photos, and in-depth stories delivered to your inbox every week!

* indicates required

Subscribe to Iceland Review

In-depth stories and high-quality photography showcasing life in Iceland!

Share article

Facebook
Twitter