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Riesiger Erdrutsch verändert Westmännerinsel

Tausende von Tonnen Landmasse sind auf der unbewohnten Insel Bjarnarey, einem Teil der Westmännerinseln, am Dienstag Morgen gegen vier Uhr auf eine Ebene heruntergerutscht. Der Erdrutsch hat das Gesicht der Insel verändert.

Die Westmännerinseln. Foto: Páll Stefánsson.

Ein Fischer hatte die Naturkatastrophe beobachtet. Riesige Wassersäulen schossen in den Himmel, als der Erdrutsch auf fast 50 Metern von dem 120 Meter hoch Kliff herunterstürzte und auf das Ufer prallte, beschreibt visir.is.

Ein grosser Teil der Vegetation von Bjarnarey verschwand durch den Erdrutsch. Dort wo sonst Wellen gegen die Klippen prallten, ist jetzt auf einer Länge von 100 Metern nichts als Geröll. Die grössten Felsbrochen werden auf ein Gewicht von etwa 50 Tonnen geschätzt.

Das Wahrzeichen der Insel, eine Höhle, ist verschwunden, ebenso wie eine Lundikolonie. Die Insel ist nun zwar grösser, aber niedriger. Der Erdrutsch trug sich zwischen zwei Jagdgebieten von Vogeljägern zu, ihr Zutritt zur Insel ist nicht blockiert.

Dies war der dritte und grösste Erdrutsch auf Bjarnarey innerhalb kurzer Zeit. Nach dem grossen Erdbeben von 2000 in Island hatte es auch einen Erdrutsch gegeben. Man untersucht nun, ob Gefahr für weitere Erdrutsche besteht.

Klicken Sie hier um Fotos zum Erdrutsch zu sehen.

Übersetzung: Dagmar Trodler.

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