Reykjavík will mehr Gleichstellung bei Geschlechtern Skip to content

Reykjavík will mehr Gleichstellung bei Geschlechtern

Vorgestern sprach der Stadtrat von Reykjavík über Bürgermeister Jón Gnarrs Elf-Punkte-Plan zu geschlechterspezifischen Lohnunterschieden, wie visir.is berichtet.

radhus_pkDas Rathaus. Foto: Páll Kjartansson/Iceland Review.

Unter den Ideen des Bürgermeisters finden sich eine Aufklärungskampagne für Führungskräfte, die Überarbeitung der Überstundenvergütung, ein neues Berichtswesen an einen speziellen Ausschuss und die Durchführung einer jährlichen Überprüfung der Gehälter der städtischen Mitarbeiter.

Sóley Tómasdóttir, Stadträtin der Links-Grünen, äußerte sich auf der Sitzung zum Thema. Sie wies darauf hin, dass Mitarbeiterinnen der Stadt jeden Monat im Durchschnitt ISK 40.000 (EUR 245) weniger verdienten als ihre männlichen Kollegen. In einem Jahr summiere sich das auf ISK 430.000 (EUR 2.600) und auf ungefähr ISK 15 Millionen (EUR 91 300) über das gesamte Arbeitsleben.

Sóley meinte auch, die Wurzeln der geschlechterspezifischen Bezahlung lägen weitaus tiefer als die elf Vorschläge aus Gnarrs Papier reichten. Ungleichheit bei der Bezahlung spiegele eine generelle Ungleichheit in allen Bereichen der Gesellschaft wider, und diese sei unmöglich messbar.

Während der Sitzung füllten Mitarbeiterinnen, die auf der Gehaltsliste der Stadt stehen, den Zuschauerraum und forderten Veränderungen.

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