Reise zur Holuhraun getestet Skip to content

Reise zur Holuhraun getestet

Tourismusunternehmen in Island loten derzeit die Möglichkeiten für Tourangebote zu einem Aussichtspunkt in 10 km Entfernung vom Vulkangebiet Holuhraun. Die Sperrung des Hochlandes war in der vergangenen Woche reduziert worden. Bislang ist das Gebiet immer noch in einem Umkreis von 25 km um das Ausbruchsgebiet herum gesperrt.

Eine Expedition durch das Dyngjufjalladalur wollte gestern den Ausbruch in der Abenddämmerung besichtigen, berichtet ruv.is. Die Gruppe wollte sich das Gebiet aus dem 10 km Radius anschauen, erklärte Yngvi Ragnar Kristjánsson, der Geschäftsfpührer von Mývatn ehf. und einer der Teilnehmer. Der neue Aussichtspunkt sei nicht durch Berge verstellt.

Ziel der Reise war es, auszuloten ob man Sightseeingtouren zur Holuhraun mit dem Auto anbieten kann. Nachdem der Krater gewachsen ist, kann man die Eruption nicht mehr so gut vom Boden aus sehen und die Reiseagenten wollen sichergehen, dass die Touristen nicht enttäuscht sind.

„Es ist immer toll, ins Hochland zu reisen, und in einer Gegend zu sein, wo sich neues Land bildet. Aber es ist die Frage, ob das den Leuten genug ist, wenn die Rede von einem Vulkanausbruch ist,“ erklärte Yngvi.

Der Ausbruch geht unvermindert weiter, auch wenn die Aktivität seit Mitte Januar abnimmt, wie zuletzt in einem Statusreport des Wissenschaftsrates des Zivilschutzes zu lesen war.

Am Montag waren sechs Monate vergangen, seit zum ersten Mal seismische Aktivität im Vulkan Bárðarbunga unterhalb des Gletschers Vatnajökull festgestelt worden war. Der Vulkan speist den Ausbruch mit Lava. Er wird auch weiterhin von starken Erdbeben geschüttelt.

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