Raftingunfall forderte beinahe ein Opfer Skip to content

Raftingunfall forderte beinahe ein Opfer

Die isländische Seefahrtsorganisation untersucht derzeit einen Vorfall, welcher sich beim Raften in Austari-Jökulsá im Skagafjördur in Nordisland zugetragen hat. Dort war ein Mann zwischen 40 und 50 ins Wasser gefallen und beinahe ertrunken.

Raften in Island. Foto: Páll Stefánsson.

Der Mann hatte sich mit einer Gruppe in einem Boot befunden welches sich auf seinem Weg den Fluss hinunter überschlug. Er hatte versucht ans Ufer zu schwimmen, doch er ermüdete schnell und trieb den Fluss hinab, bis es seinen Freunden gelang, ihn an Bord des Bootes zu ziehen. Zu der Zeit hatte er bereits das Bewusstsein verloren. Seine Freunde schafften es, ihn aufzuwecken, berichtet ruv.is.

Die Seefahrtsorganisation untersucht nun die Reaktion der Angestellten der Reisegesellschaft, die die Raftingtouren organisiert. Das Handy, welches sie mitführten, hatte keinen Strom mehr, sodass man keine Hilfe herbeirufen konnte. Auch Decken hatte es im Bus nicht gegeben, die den vom Flusswasser ausgekühlten Mann hätten wärmen können.

Thórhildur Elín Elínardóttir, Pressesprecherin der Seefahrtsorganisation, sagte dass die Organisation diesen Vorfall sehr ernst nimmt. Die Methoden des Reiseveranstalters werden in Zusammenarbeit mit der Behörde für Arbeitsschutz untersucht, und die Lizenz für weitere Touren wird nicht eher erneuert, bis die Untersuchung beendet ist, sagte Elínardóttir.

Übersetzt von Dagmar Trodler.

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