Privatleute wollen ihre eigene Energie produzieren Skip to content

Privatleute wollen ihre eigene Energie produzieren

Über 100 Isländer planen derzeit, ihre eigenen kleinen Kraftwerke zu bauen und dadurch eigene Energie zu produzieren. Diese Zahl schätzt letzte Woche das isländische Innovationszentrum in Egilsstadir, dessen Kursus zur Energieproduktion „Orkubóndinn“ („Energiefarmer“) gut besucht war.

Die Westfjorde. Gibt es hier Energie zu produzieren? Foto: Geir Ólafsson.

„Wir sind begeistert: 140 Leute besuchen diesen Kurs.“ sagte der Geschäftsführer des Innovationszentrums, Thorsteinn Ingi Sigfússon der TV-Station Stöd 2.

„Wir bieten diesen Kurus zum vierten Mal an, und er ist in allen Landesteilen gut besucht. Aber soviele Teilnehmer hatten wir bisher noch nicht, sagte Sigfússon.

In dem zweitägigen Kurs lernen Farmer, Landbesitzer und Interessierte wie sie das Wasser in Quellen und Flüssen, geothermische Hitze, Wind, Sonne und selbst ihren Misthaufen zur Energiegewinnung nutzbar machen.

Kursteilnehmer Björn Páll Valsson interessierte sich besonders für den Anbau von Raps zur Dieselproduktion. „Es gibt so viele Möglichkeiten und wir können uns so viele Dinge nutuzbar machen,“ sagt er.

Energiekurse sind auch in Südisland, in Húsavík im Nordwesten und in Ísafjördur in den Westfjorden abgehalten worden.

In den kommenden Wochen sollen Kurse in Saudárkrókur in Nordisland, auf den Westmännerinseln im Süden, in Borganes im Westen sowie in Reykjavík veranstaltet werden.

Übersetzung: Dagmar Trodler.

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