Offroadfahren wurde bisher 15 mal erwischt Skip to content

Offroadfahren wurde bisher 15 mal erwischt

Bislang sind in diesem Jahr 15 Fälle von sogenanntem Offroadfahren gemeldet worden, ein Teil davon wurde bereits geahndet, andere Fälle liegen noch zur Bearbeitung vor, berichtet mbl.is. Oft haben Fotos oder Videos von Landwächtern oder Augenzeugen bei der Ermittlung des Fahrers geholfen.

Die Strafe für das Verlassen von markierten Wegen beträgt 50.000 ISK, in schweren Fällen bis zu einer halben Million ISK.

Nicht nur Jeeps und schwere Geländewagen sind beim Offroadfahren erwischt worden. Oddur Árnason von der Polizeileitstelle in Südisland sagt, dass alle Fahrzeugarten auf der Liste stehen, ganz gleich ob normale PKWs, kleine wie große Jeeps, Motorräder, LKWs und auch sogenannte „Dune Buggys“.

Die Überwachung des großen Gebietes sei wegen der zu geringen Besetzung der Polizeistellen sehr schwierig. Setze man die Strafen für das Offroadfahren mit dem Strafen für Tempoüberschreitungen ins Verhältnis, dann habe ersteres zugenommen und rufe nach einer verstärkten polizeilichen Überwachung des Hochlandes.

Die verbesserte Netzverbindung für Telefon und Internet im Hochland helfe dabei, dass Täter schneller gefunden werden können, nachdem sie beobachtet oder fotografiert wurden.

Die kurze Verweildauer von Touristen erschwere allerdings eine Strafverfolgung, vor allem wenn Polizisten nicht vor Ort waren. Man bemühe sich jedoch, die Fälle sofort zu bearbeiten und Kontakt zu den Autovermietungen aufzunehmen.

Ein Autofahrer, der kürzlich in Húsavík beim Offroadfahren beobachtet worden war, konnte schließlich in Südisland bei einem weiteren Verlassen des markierten Weges dingfest gemacht werden und durfte gleich drei Strafen auf einmal zahlen.

Oddur zufolge passiere das Offroadfahren auf allen Straßen und Pisten im ganzen Land. Die verbesserte Aufklärung der Autovermietungen mit Informationmaterial sei als erfreulich zu bezeichnen, doch bezeichnet er das Problem insgesamt als endloses Projekt.

Die Fahrspuren, die ein Fahrzeug in Island vor allem im Hochland aber auch in den Sandebenen des Flachlandes hinterlässt, wenn es den markierten Weg verlässt, verschwinden weder mit dem Wind noch mit dem Regen und bleiben für viele Jahre sichtbar.

Das gleiche gilt auch für Fussspuren. Wanderer sollten daher ebenfalls darauf achten, auf sandigen Flächen einem Weg zu folgen und nicht überall hin zu laufen.

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