Meeresforschungsinstitut: Kabeljauquote erfolgreich gekürzt Skip to content

Meeresforschungsinstitut: Kabeljauquote erfolgreich gekürzt

Der Direktor des isländischen Meeresforschungsinstitutes Jóhann Sigurdsson ist zufrieden: Die Empfehlungen des Institutes, die erlaubten Fangmengen für Kabeljau zu reduzieren, führten 2007 zu einer um ein Drittel gekürzten Quote und haben sich als erfolgreich erwiesen.

Themenfoto. Copyright: Icelandic Photo Agency.

„Wir glauben ganz bestimmt, dass die Reduzierung Ergebnisse liefert“, sagte Sigurdsson gegenüber dem Morgunbladid. „Nun müssen wir nur auf demselben Weg weitergehen und dann werden wir ernten, was wir gesät haben.“

Die neuesten Erkenntnisse des Institutes über den Zustand des Kabeljaubestandes sind positiv. Der Gesamtindex für den Fisch aus der Familie der Dorsche ist etwas höher als letztes Jahr.

Seit Herbst 1996 wird jährlich die Grösse des Kabeljaubestandes gemessen. 2008 hatte der Index seinen bis dahin höchsten Wert erreicht.

Dieses Anwachsen wird direkt zurückgeführt auf die Quotenkürzung 2007, die damals eine kontroverse Entscheidung war.

Ferner zeigen Längenmessungen der Fische, dass die Anzahl der Kabeljaue, die 70 Zentimeter und länger sind, dieses Jahr zugenommen hat.

Bis vergangenes Jahr waren solche Mengen solch langer Exemplare bei den Messungen nicht vorgekommen. Auch das Gewicht der Kabeljaue hat sich erhöht.

Übersetzung: Bernhild Vögel.

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