Luftverschmutzung durch Asche und Staub in Südisland Skip to content

Luftverschmutzung durch Asche und Staub in Südisland

Eine erhebliche Aschemenge von den beiden Vulkanausbrüchen am Eyjafjallajökull in 2010 und vom Grímsvötn in 2011 vermischt mit Erosionsstaub ist in den vergangenen Tagen in Südisland vom Wind aufgewirbelt worden.

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Die Asche während des Ausbruchs von Eyjafjallajökull in April 2010. Foto: Páll Stefánsson.

An manchen Orten ist der Staubnebel so dicht gewesen, dass man die Berge nicht mehr erkennen konnte. In Rangárvellir hatten die Bewohner die Berge drei Tage lang nicht gesehen, berichtete das Morgunbladid gestern.

„Es ist lange Zeit trocken gewesen,“ sagte der Direktor des isländischen Amtes für Bodenkonservierung, Sveinn Runólfsson. „Der ständige Wind aus Nord und Nordost wirbelt den Boden auf, wo er nicht von Vegetation gebunden wird.“

Am schlimmsten ist die Lage in den Regionen, die während dem letzten Vulkanausbruch dem Aschefall besonders ausgesetzt waren, etwa unter den Bergen Eyjafjöll und im Tal des Fljótslíd.

„Es erinnert uns daran, dass wir dem Land etwas schulden,“ sagte Runólfsson und bezieht sich damit auf die Wichtigkeit des Erosionsschutzes.

Nach Quellen des Fréttabladid überstieg der Grad der Luftverschmutzung in Reykjavík am Montag die Grenzwerte für Gesundheitsbedenklichkeit.

Um die Mittagszeit wurden 260 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Bei Werten über 100 Mikrogramm werden Menschen mit Allergien und ernsthaften Herz- Kreislaufkrankheiten aufgefordert, im Haus zu bleiben. Bei 150 Mikrogramm können auch gesunde Menschen Beschwerden bekommen.

„Der Wind soll sich heute beruhigen. Die Asche wird sich also hoffentlich legen. In der Wochenmitte könnte es regnen und das wird helfen, die Luftqualität zu verbessern,“ sagte der Meteorologe Haraldur Eiríksson vom Isländischen Wetterdienst dem Morgunbladid.

DT

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